Ferdinand Zix (1864 - 1942), Rosen
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Ferdinand Zix
1864 Saarbrücken – 1942 Stuttgart
Rosen
signiert,
Öl auf Karton 44 x 58 cm
55 x 69 cm außen
mit Rahmen, altersbedingter Zustand
Ferdinand Zix ist ein wichtiger Vertreter des Schwäbischen Impressionismus. Er studierte an der Akademie Stuttgart bei Jakob Grünenwald, Friedrich von Keller und Gustav Igler. Er schuf zunächst religiöse Themen, wandte sich dann aber den Blumen und Landschaften zu.
1927 war er auf der Jubiläumsausstellung des Württembergischen Kunstvereins vertreten.
Lit.: Thieme/Becker, Allg. Lexikon der Bildenden Künstler, Gert K. Nagel, Schwäbisches Künstlerlexikon
Ferdinand Zix (1864 - 1942)
Geboren 1864 in Saarbrücken als Sohn von Besitzern einer Brauerei ließ sich Ferdinand Zix sein Erbe ausbezahlen und studierte an der Stuttgarter Malschule, der späteren Königlichen Akademie, bei Jakob Grünenwald (1821 – 1896), der dort 1877 – 1896 die Zeichenklasse leitete, Friedrich von Keller (1840 – 1914), Professor von 1883 bis 1913, dem Leiter der Malklasse, der durch seine Arbeiterszenen im Steinbruch bekannt wurde und Gustav Igler (1842 – 1938), Professor von 1888 – 1914, einem Genre- und Landschaftsmaler.
Zunächst befasste er sich mit religiösen Themen. So trat er mehrfach mit Charakterköpfen wie denen von Christus und Buddha hervor. Bei Christus versuchte er, den entschlossenen Leidenswillen, bei Buddha die Stille und Leidenslosigkeit zum Ausdruck zu bringen. Auch sozialkritische Themen interessierten ihn wie in seinem „Steinklopfer“. Doch dann wandte er sich der Blumenmalerei zu. Es war nicht das Wesen der Einzelblume, das ihn interessierte, sondern er malte üppige Sträuße meist gefüllter Gartenzüchtungen, aus denen er rein malerische Werte herausarbeitete. Es war das Spiel des Lichts über diesen Blütenmassen, das ihn faszinierte und das er einzufangen suchte. Er behandelte sein Thema rein impressionistisch und wurde darin immer freier.
Es entstanden auch reine Landschaften. 1927 war er auf der Jubiläumsausstellung des Württembergischen Kunstvereins vertreten. Ferdinand Zix lebte als Maler in Stuttgart. Über seine privaten Lebensumstände ist wenig bekannt. 1919 heiratete er Rosa Wendel aus Denkendorf. Das Ehepaar weilte oft in ihrem Heimatort, und so entstanden viele Gemälde aus Denkendorf und Umgebung. Das Heimatmuseum Denkendorf besitzt Gemälde von Zix und richtete ihm 2024 eine Einzelausstellung mit zahlreichen Leihgaben aus.
Lit.: Thieme/Becker, Allg. Lexikon der Bildenden Künstler,
Gert K. Nagel, Schwäbisches Künstlerlexikon
Baum, Die Stuttgarter Kunst der Gegenwart, 1913
Stuttgarter Nachrichten vom 31. 7. 2024, „Wie der 'Schneeballenkönig' Denkendorf sah“