Johanna Dann, Frühlingsstrauß

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Johanna Dann 

* 1878 in Fürfeld bei Heilbronn, 

† 1974 in Stuttgart 

Schwäbische Impressionistin 



Frühlingsstrauß mit Primeln, Gänseblümchen, Vergissmeinnicht und Trändendem Herz 

signiert 

Öl auf Leinwand, 32 x 42 cm 

mit Rahmen 

Außenmaß 40 x 50 cm 
altersbedingter Zustand

Johanna Dann

 
Johanna Dann   * 1878 Fürfeld bei Heilbronn, † 1974 Stuttgart


Schwäbische Blumen- und Landschaftsmalerin, geboren 1878 als Tochter eines Landpfarrers in Fürfeld bei Heilbronn, Studium an der Kunstschule Stuttgart und an der Akademie Florenz, Schülerin von Gustav Igler und Rudolf Yelin, lebte in Stuttgart-Bad Cannstatt, Theodor-Veiel-Str. 55 und hatte 30 Jahre lang ein Atelier im Malerinnenhaus des BBK in der Stuttgarter Eugenstraße. Sie war Mitglied im BBK (Bund bildender Künstlerinnen Württembergs) und im VBKW (Verband bildender Künstler Württembergs). Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie im Altenheim der Stadt Stuttgart in Berg.


Im Schaffen von Johanna Dann spiegelt sich die Unkompliziertheit und Ehrlichkeit dieser Künstlerpersönlichkeit wider, die sich ihr Leben lang den Traditionen der schwäbischen Malerei des Impressionismus verpflichtet fühlte. Ihre Bilder sind unmittelbar von der Natur inspiriert. Dies gilt sowohl für ihre durch den Farbklang beeindruckenden Blumenstücke, in denen es ihr gelingt, das Wesen einfacher Blumen vom Wegesrand einzufangen, wie auch für ihre stimmungsvollen schwäbischen Landschaftskompositionen. Ihre große Liebe galt den einfachen Blumen auf Feld und Wiese, wie man sie damals noch in der näheren Umgebung Stuttgarts finden konnte. Sie komponierte sie zu Sträußen, die sie dann im Atelier vor neutralem Hintergrund malte. Sie kannte ihr Blumen sehr genau und verstand es, jede Blüte mit wenigen pastosen Pinselstrichen einzufangen. Trotz dieser impressionistischen Malweise, in der sich das Bild aus Farbflecken zusammensetzt, kann man doch fast jede Pflanze erkennen und bestimmen. Auch ist sie eine Meisterin, in diesen Sträußen malerisch Licht und Schatten zu verteilen. Man darf sie wohl, neben der 1843 geborenen Anna Peters, als die große Künstlerin der Blumenmalerei des Schwäbischen Impressionismus bezeichnen.


Lit.: Vollmer, Allg. Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jh.,
Nagel, Schwäbisches Künstlerlexikon

Johanna Dann wird in der Ausstellung "Schwäbische Impressionistinnen. Malerinnen zwischen Neckar und Bodensee (1890 - 1930)" vertreten sein, ein Ausstellungsprojekt von Schloss Achberg im Landkreis Ravensburg und der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen.
13. 4. - 13. 10. 2024 auf Schloss Achberg, danach in Bietigheim-Bissingen.
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